Alternative Hafenkonferenz Hamburg

Das Eine Welt Netzwerk Hamburg, Mitgliedsgruppen und Partnerorganisatoren, zu denen auch attac und der SOAL e.V. gehören, laden am 30. und 31. Mai 2015 zu einer alternativen Hafenkonferenz ein unter dem Titel „Geschäfte ohne Rücksicht auf Verluste?“. Hintergrund ist unter anderem, dass immer radioaktive Fracht und Rüstungsgüter über den Hamburger Hafen abgewickelt und verschifft werden. Hinzu kommen die prekären Arbeitsbedingungen an Bord und im Hafenumfeld selbst (siehe auch TAZ-Bericht hier).

Ort: SOAL e.V. Große Bergstraße 154, 22767 Hamburg (gut erreichbar vom S-Bahnhof Altona aus)

Eintritt: frei, Spenden erwünscht

Anmeldung: bitte bei geriet.hoellmann@ewnw.de

Beginn: 9:45 Uhr am Samstag, 30.Mai 2015

Themen der Vorträge: siehe hier

Programm-Flyer: als PDF-Download

Am Sonntag den 31. Mai wird es auch eine alternative, energiepolitische Hafenrundfahrt geben unter dem Motto: „Gegen den Strom!“ sowie eine Fahrradtour mit dem Motto „Grün und erfolgreich? Und wo geht`s hier bitte zu Olympia?“.

Das Reich der Freiheit: 500 Jahre „Utopia“ von Thomas Modus (hier) und als (PDF hier)

Zum kulturellen Wandel in der Wirtschaft: „Die Stille Revolution“ (hier)

Sehnsucht nach einer anderen Arbeit (hier)

Diktatur der Alternativlosigkeit – dem Kapitalismus als Gesellschaftsform der warenproduzierenden Moderne wird von der Zivilgesellschaft der Prozeß gemacht – Bericht bei JUNGE WELT (hier) und Webseite (hier)

Dieser kritischer Vortrag zum linkskeynianistischen Kapitalismus vom Autor Thomas Ebermann sei allen empfohlen, die noch der Illusion von der „guten alten Marktwirtschaft“ der 1960er/70er Jahre anhängen und meinen, das könne man wieder in Deutschland zurück bekommen (hier) Er irrt selbst nur darin, die Krise nicht als „finale Krise des Kapitals “ zu erkennen, denn entscheiden ist nicht die Frage, ob weltweit irgendwo noch neue Arbeitskräfte ans Kapital gebunden werden können, sondern auf welchem Produktivitätsniveau das Kapital sich versucht zu reproduzieren und wohin es sich langfristig bewegt. Die wertseitige Kompensation kann keine dauerhafte sein, weil 1. die stofflichen Ressourcen und Anzahl der Erdbewohner endlich sind und 2. der relative Mehrwert allmählich abnimmt, was sich zwingen durch die ökonomischen Gesetze ergibt (s. hier).

Grundrisse einer freien Gesellschaft – Artikel in Streifzüge von Stefan Meretz (hier)

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