Europa braucht neue Antworten

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Am 26. Mai 2019 ist es soweit. Millionen Wähler in ganz Europa sind aufgerufen ihre repräsentativen Vertreter des Volkes zu wählen. Das bietet eine erneute Chance, nach all der Kritik der letzten 15 Jahre, die politische Richtung neu auszurichten. Während Großbritannien wohl leider schon entschieden hat aufzugeben und die Union zu verlassen, haben wir die Möglichkeit jetzt doch noch aktiv etwas zu ändern.

Wer die Zukunft gestalten will, muss die Bedeutung der Vergangenheit kennen. Das bringt uns zur Frage:

Was ist die letzten Jahre passiert? Die Probleme der ganzen Welt haben sich zugespitzt. Der Kapitalismus als Produktions- und Lebensweise hat sich zwar rein technisch gesehen weiter modernisiert, aber gleichzeitig blamiert. Eine Krise folgte der nächsten. Der halbe Planet ist schon vergiftet und vermüllt. Mit beidem – Glyphosat und Plastik – sind sicher Milliarden verdient worden. Na klar. Nur – Geld kann man letztendlich nicht essen. Wir sind als biologische Wesen Bestandteil der Natur. Wir brauchen saubere Luft, sauberes Wasser, Insekten, Vögel und gesunde Pflanzen und Lebensmittel. Möchten wir dem dramatischen Artensterben einfach weiter so zuschauen?

Unser Stoffwechsel mit der Natur ist also gestört. Auch Aerosole, Feinstaub und Abgase bereiten Probleme. Alle Versuche wenigstens das 2 Grad-Ziel in Sachen Klimaerwärmung zu erreichen, sind kläglich gescheitert. Ein echter Wille zur Lösung fehlte bei allen Altparteien. Stets wurden nur die Lobbyinteressen der großen Profitmaximierungsmaschine bedient und als angeblich unabänderbarer „Sachzwang“ vorgeschoben, als sei es ein Naturgesetz, sich so zu vergesellschaften, als gäbe es keinen anderen Weg, um zu handeln.

Gib Europa eine Seele!

Auch die sozialen Probleme haben sich drastisch verschärft. Gerade Deutschland hat eine Politik in Europa durchgesetzt, die ihre wirtschaftliche Dominanz als Dampfwalze mißbraucht hat, um andere Länder in die Knie zu zwingen. Die finanziellen Bedingungen für Finanzströme wirkten wie schmerzhafte Daumenschrauben für die Länder, die das Nachsehen in der Konkurrenz am neuen europäischen Binnenmarkt sowie am Weltmarkt hinnehmen mussten. Um das zu ermöglichen wurde zuvor hierzulande das Hartz IV System etabliert, welches Menschen bewusst arm rechnet und zwingt geringere Löhne akzeptieren zu müssen. Deutschland schuf so den größten Billiglohn-Sektor in ganz Europa.

Dieser Standort-Konkurrenzvorteil wurde einerseits gnadenlos ausgespielt gegen den ökonomischen Rest der Welt. Andererseits strömten aus der längst erodierenden Peripherie Europas und Vorderasiens Billigjobber ins Land, um selbst das noch zu unterbieten. Deutschland wurde so zur  „Konjunkturlokomotive Europas“ (A. Merkel). So sieht die deutsche Kanzlerin also die Dampfwalze und versuchte damit die Wahrheiten dahinter begrifflich zu verbergen. Dazu gehört, dass weltweit immer mehr Menschen überflüssig wurden. Sie fallen aus der Produktions- und Kapital-Verwertung-Profitmaschine heraus. Das Kapital braucht sie nicht mehr. Doch wohin mit ihnen?

Parallel verschlechtern sich zunehmend die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsbelastungen steigen, bei all denen, die noch Arbeit haben. Viele haben innerlich längst gekündigt. Burn Out wurde „Von der Manager- zur Volkskrankheit“ (BILD-Schlagzeile). Begriffe wie PflegenotstandKorruption,  SteuergeldverschwendungAmtsmissbrauch, Wohnungsnot, Obdachlosigkeit, Kinderarzt, Altersarmut gehören in Europa nicht etwa zur Vergangenheit in Geschichtsbüchern, sondern längst wieder zum Alltagssprachgebrauch. Begleitet wird das von juristischem Irrsinn mit fragwürdigen Gesetzen wie der neuen Datenschutzverordnung DSGVO oder der Urheberrechtsnovelle mit Artikel 13, Glühbirnenverbot und vorgeschriebenen Gurkenkrümmung. Wir können als Bürger nur verwundert die Köpfe schütteln…

Die Länder, die am Rande von Europa und im Süden des Planeten das Nachsehen hatten, mussten im Gegenzug nicht nur diese Überflüssigen und den ökonomischen Niedergang, sondern in deren Folge auch eine tiefe moralische Demütigung ertragen. Hinzu kam: sie mussten die Auswirkungen des Klimawandels verkraften. In diese potentiellen Spannungsgebiete wurden vom europäischen Norden auch noch Rüstungsgüter und Waffen geliefert. Regionale Konflikte wurden durch westliche Geheimdienste nachweislich geschürt, anstatt sie zu verhindern. Aus Al Quaida wurde so ISISBürgerkriege wurden entfacht im Kampf um die Herrschaft über die letzten, verbliebenen, noch halbwegs intakten Landstriche und Ressourcen. Zu allem Überfluss wurden sicherheitspolitische Zusagen des Westens von 1989 an Russland durch den Westen selbst gebrochen. Die Folge: Russland reagierte in Sachen Krim. Wieviele strategische Fehler gedenken der Westen und Europa noch zu machen?

Folge der kapitalistischen Verwertungsdynamik und der EU-Politik waren Migrations- und Flüchtlingsbewegungen, eine Reaktion, vor der Kritiker schon vor 20 Jahren ausdrücklich gewarnt hatten. Die alten Parteien haben es ignoriert. Sie wollten nichts davon wissen. Sie stellten sich blind und taub. Sie interessierten sich nur für den eigenen, kurzfristigen Vorteil.

Und wie wurde bislang auf all das europaweit reagiert? Mit dem Ausbau der Grenzen (Frontex) und einem politischen Rechtsruck…also dem ideologischen Reflex eines „Zurück in die Vergangenheit des 20 Jhd. – da war alles besser!“ Manche Parteien möchten zurück in die 1970er, andere sogar in die 1930er Jahre.Da fehlen einem die Worte…

All die Probleme basieren auf dem bisherigen Denken derer, die in Brüssel die Mehrheiten und damit das Sagen inne hatten. Die etablierten, bislang großen bürgerlichen Parteien sind Bestandteil des Problems und nicht etwa zukünftiger Lösungen. Sie haben viele Probleme erst selbst geschaffen und bisher keine gelöst. Das werden sie auch in Zukunft nicht tun. Sie vertreten andere Interessen. Gleiches gilt für die neuen Heilsbringer selbsternannter „Alternativen“, die bei genauerer Betrachtung jedoch nur das Alte in verschärfter Form weiter betreiben wollen. Ihre Programme verraten das. Sie alle haben eines gemeinsam: sie scheuen den Bruch im Handeln genau wie die Wahrheit im Denken.

Gib Europa eine Seele - Wir haben viele Antworten!

Es braucht eindeutig neue Leute, neue Volksvertreter in Europa. Europa braucht ein neues Denken, neue Antworten. Europa braucht eine neue Seele, einen neuen Spirit. Wir – DIE VIOLETTEN – sind die Schmetterlingspartei. Dieses Tier steht für uns als Symbol für die eigene, innere Veränderung, die wir in unserem Leben durchlaufen haben, für eine Metamorphose zu einer besseren Version unserer Selbst. Mit diesem Selbst treten wir gern an, um endlich eine neue Energie ins politische Herz von Europa zu tragen – wenn Sie als Wähler sich das wünschen. Die Zeit der kleinen Parteien ist gekommen!

Sie als Wähler haben es in der Hand! Wir sind keine „politischen Profis“. Aber wir haben innere Überzeugungen und einen starken Willen zur Veränderung. Wir vertrauen den besten Leuten aus unseren eigenen Reihen, denn sie haben den nötigen Geist, Mut und Herz bewiesen, um sich klug und umsichtig, aber in der Sache konsequent einzubringen. Der spirituelle – also sanfte und ganzheitliche Weg ist die beste Herangehensweise und richtige innere Energie, um wirklich nachhaltige Verbesserungen im Außen zu erwirken. Erst dann ist unser SEIN vollständig.

Wir danken unseren Kandidaten, sich für diese Wahl zur Verfügung gestellt zu haben. Wir wissen dass das mit großen persönlichen Opfern und viel Einsatz an Lebensenergie einhergeht. Und sie stehen nicht allein. Wir unterstützen und beraten sie auch zukünftig auf ihrem Weg und sind gespannt, was sie uns alles berichten werden, wie es dort in Brüssel läuft.

Wir hoffen, dass Sie als souveräne Wähler ihre Energie von den alten Parteien abziehen und umlenken und diesmal unseren violetten Kandidaten die Stimme geben, damit wir alle endlich die Gelegenheit bekommen, dort unsere Interessen als europäische Bürger an der Basis vertreten zu sehen.

Dafür haben wir unseren Kandidaten zahlreiche neue Antworten und Ideen mit auf den Weg gegeben. Nur aus ganzheitlichem Denken, einer positiven Energie, aus einer humanistischen, friedlichen Haltung können Frieden, Gesundheit, nachhaltiger Naturschutz und sozialer Wohlstand für alle erwachsen.

Wenn man Probleme wirklich lösen möchte, erfordert das Ehrlichkeit, Transparenz, in die eigene Selbstverantwortung zu gehen, Basisdemokratie und damit die unmittelbare, also direkte Mitbestimmung aller(!) Europäer*innen anzustreben! Wenn es nach uns geht, sollen Sie als Wähler zukünftig mehr direkten Einfluss auf bedeutende Entscheidungen z.B. auf politische Handlungsrichtungen und Gesetze gewinnen können.

Wir haben viele solche Ideen und neue Antworten für unser aller Zukunft! Details und Lösungskonzepte finden sich in den Artikeln auf dieser Webseite sowie der externen Hamburg-Seite. Fragen an unsere Spitzenkandidaten (z.B. über Abgeordnetenwatch) sind sehr willkommen.

Holger Roloff, 09. April 2019

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Europawahl DIE VIOLETTEN – Motiv 1 (Der Wolf) –  und Motiv 2 – (Irene Garcia-Garcia) und Motiv 3 (Das Schaf) und Motiv 4 (BGE)

Europawahl DIE VIOLETTEN – Folder als PDF (2 Seiten queer)

DIE VIOLETTEN Kandidaten zur EU-Wahl 2019: (Infos + Gesamtliste)

Fragen/Antworten bei Abgeordnetenwatch: (Irene Garcia-Garcia) und (Jochen-Kalmbacher)

Infos EU-Parlament: (hier die aktuelle Sitzverteilung) und (umfassende wikipedia-Infos)

Seite des Bundeswahlleiters: (alle Infos zur Wahl des Europäischen Parlamentes)

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weitere Beiträge zum Themenkomplex:

Wissenschaftliche Einsichten zu den Grundlagen unseres Seins ändern sich allmählich und begreifen, was Spiritualität im positiven Sinne ganzheitlich bedeutet – ein Kommentar von Rüdiger Lenz für Tagesdosis 17.04.2019 verdeutlichte das (hier)

Europawahl 2019: Ein weiteres Spektakel zur Täuschung der Öffentlichkeit – denn die wahre Macht liegt bei nicht demokratisch gewählten Gremien – ein Kommentar von Ernst Wolff für Tagesdosis 15.04.2019 (hier)

Das PROJECT-EARTH spielt eine SciFi-Zeitreise ins Jahr 2036 durch und deutet an, was mit einem anderem Spirit alles möglich wäre (hier)

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