Spirituelle Revolution in England

Am 23. Oktober 2013 strahlte die britische BBC ein Interview mit Russell Brand zum Thema ‘Anti-kapitalistische Revolution’ aus. Als Anlass dazu diente sein Leitartikel zur spirituellen Revolution in der Politik und Gesellschaft, der in der gleichen Woche in der politischen Zeitschrift ‘New Statesman’ erschienen war.

Auch wenn sein Dialekt bzw. Wortwahl manchmal etwas schwer verständlich ist, lohnt es sich auf jeden Fall, das 10-minutige Interview in voller Länge anzuschauen!

Russell Brand in der New StatesmanVom Artikel selbst gibt es eine deutsche Übersetzung, da er für die meisten Leser (auch jene mit sehr guten Englischkenntnissen) stellenweise schier unverständlich sein mag…

Das Interview, aber primär der Leitartikel soll auf den Bewusstseinswandel in England bzw. Großbritannien hinweisen. Dort ist Russell Brand eine überall im Lande sehr bekannte Persönlichkeit. Gerade die Altersgruppe der 20 bis 30-Jährigen hält große Stücke auf ihn. Für sie haben seine Worte viel Gewicht.

Das ist das, was seinen Leitartikel so spannend macht, weil er damit gerade die Leute direkt anspricht, die unsere aller Zukunft gestalten werden (nach uns natürlich!!!). Abgesehen davon, dass die Zeitschrift eine etwas ältere (+40) Leserschaft hat, die dadurch zum Nach- und Umdenken bewegt werden könnten. Der Artikel ist zwar lang, gibt aber einen faszinierenden Einblick in die spirituellen Denkprozesse eines Mannes, der bislang eher durch seinen Werdegang als Schauspieler, Komiker, oft polarisierender TV- und Radiomoderator und Komiker als durch seine spirituelle Äußerungen aufgefallen ist – zumindest hier in Deutschland.

Russell Brand – Medienphänomen eines erwachenden Planeten

Russell Brand - Messiah complex

Auf der Website sein.de gibt es einen sehr aufschussreichen Artikel über einen Mann, der seit seinem spirituellen Erwachen die internationale Medienlandschaft aufmischt – und damit zum Sprachrohr des Bewusstseinswandels wird.

Hier ist ein Vorgeschmack, den vollen Artikel gibt es hier.

„Mal ehrlich: Welcher Ex-Heroin-Junkie außer Russell Brand schafft es, nach einer Karriere als Stand-Up-Comedian und Teenie-Star, gleichzeitig sowohl für die MTV Music Awards als auch für einen Kongress für Transzendentale Meditation als Moderator gebucht zu werden, in sämtliche große US-Talkshows von Conan bis zu David Letterman eingeladen zu werden, um danach mit BBC-Newsnight-Legende Paxman gepflegt über Revolution und Bewusstseinserweiterung zu philosophieren, nebenbei von GQ zum Mann des Jahres gewählt zu werden, um fast gleichzeitig mit Amerikas führendem Verschwörungstheoretiker Alex Jones über die erwachende Gesellschaft, Mind Control und Spiritualität zu sprechen, dazwischen den Dalai Lama vor tausenden Menschen in den Manchester Arena zu interviewen, zuvor von der britischen Regierung als Fachmann in die Kommission für den Kampf gegen Drogen geladen zu werden, um gleich danach mit den Neo-Schamanen Daniel Pinchbeck über den spirituellen Bewusstseinswandel zu philosophieren, dazwischen im schlechtesten Frühstücksfernsehen dreckige Witze zu machen, kurz zusammen mit Gitarristen der Sex Pistols eine eigene Talkshow zu leiten (in der dem fassungslosen TV-Publikum David Icke und andere bizarre Gäste um die Ohren gehauen werden), um dann von einer der größten intellektuellen linken Zeitungen Englands als Gast-Chefredakteur verpflichtet zu werden? Mir wäre niemand bekannt.“

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