Vortrag „Freie Energie“ von Prof. Claus Turtur in Hamburg

Info-Stand Die Violetten und Turtur und Besucher

Freie Energie – Prof. Dr. Claus W. Turtur über seine Grundlagenforschung am Raumenergie-Motor (dieses Interview wurde vor Beginn der Veranstaltung im Rudolf Steiner Haus aufgenommen)

Dem 27. Oktober 2012 hatten scheinbar viele Interessenten, Uni-Dozenten, Physik-Studenten, Techniker, Physik-Arbeitsgruppen, Forscher, begeisterte Freizeit-Bastler und Praktiker entgegengefiebert. Manche waren extra aus anderen Bundesländern angereist, um diese Gelegenheit wahrnehmen zu können. Zum ersten Mal durfte man auch im Norden den international bekannten Physiker Prof. Dr. Claus Turtur zu einem Vortragsabend begrüßen. Der Landesvorstand der Partei DIE VIOLETTEN hatte in Hamburg mit dem Rudolf-Steiner-Haus einen Veranstaltungsort mit sehr angenehmer Atmosphäre und sehr guter Akustik ausgewählt. Man hatte bewusst Befürworter wie Kritiker des Themas aufgerufen, sich selbst vor Ort und aus erster Hand ein Bild zu machen.

Besucheransturm in HamburgDiesem Aufruf waren über 250 Gäste und Medienvertreter gefolgt. Dank zahlreicher Helfer bewältigte man den Andrang. Die Gäste fühlten sich wohl und die Veranstaltung ging reibungslos über die Bühne. Die Bandbreite der Besucher reichte vom Schüler bis zum Rentner, quer durch alle Altergruppen. Erstaunlich war für mich, dass sich mindestens so viele Frauen wie Männer für das Thema interessierten. Es handelt sich also keineswegs um eine Männerdomäne. Ganz im Gegenteil. In Verbindung mit ökologischem Bewusstsein und zukünftige Möglichkeiten von „Freier Energie“, scheint die Bedeutung des Themenkomplexes insgesamt doch schon viel weiter ins Bewusstsein breiterer Bevölkerungsschichten gedrungen zu sein, als ich es im Vorfeld vermutet hätte. Das war nicht unbedingt zu erwarten gewesen, war aber die erste positive Erkenntnis dieses Abends. Es sollte nicht die einzige bleiben.

Prof. Turtur in HamburgReferent Claus Turtur entpuppte sich als sehr versiert darin, ein vielleicht nicht jedem so leicht zugängliches Thema wie Physik, verständlich zu machen. Dabei ging es ihm darum, verschiedene Aspekte darzustellen. Nach einer obligatorischen Einführung ging es wie erwartet um die theoretischen Grundlagen, um überhaupt erstmal ins Bewusstsein zu rücken, worum es sich bei „Freier Energie“ in seinem Sinne handelt, denn der Begriff ist durchaus mit verschiedenen Bedeutungen besetzt.
Vorführung von Energiekonvertern in Hamburg

Es wurden von Claus Turtur einige zwingend notwendige Grundbegriffe eingeführt, ohne die Neueinsteigern in das Thema ein Verständnis nicht möglich wäre. Es wurden auch Diagramme vorgestellt, um die den Vorgängen innewohnende Dynamik anzudeuten.

Es wurde auf einige Formeln und Zusammenhänge verwiesen, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Wichtig war es Herrn Turtur offensichtlich, eine Vorstellung von den Relationen dieser speziellen Energieart im Vergleich zu anderen, bekannten Formen aufzuzeigen sowie die basalen physikalischen Grundgedanken darzustellen.

So war es mir möglich, stets den roten Faden und das große Ganze im Kopf zu behalten und darauf zu achten, ob meine im Vorfeld bestehenden Zweifel und ungeklärten Fragen auch angeschnitten und hinreichend beantwortet wurden. Diese dürften bei jedem Zuhörer, je nach Kenntnisstand, natürlich anders gelegen haben. Ich war jedenfalls angenehm überrascht und ging sehr zufrieden in die Pause.

verschiedene EnergiekonverterDiese Pause wurde von vielen Besuchern bereits genutzt, um sich verschiedene Arten von Energie-Konvertern in Funktion anzusehen. So gab es neben mechanischen Wandlern auch diverse elektrische Spulen zu sehen. Sehr beeindruckend fand ich auch eine Art Feststoff-Kristall-Stabbatterien, die permanent Energie lieferten. Nach Aussage von Claus Turtur ist das selbst dann der Fall, wenn man diese Konverterart über viele Wochen hinweg einfach kurz schließt und somit völlig entladen hat. Klemmt man sie ab, muss man nicht lange warten. Nach 30 Minuten haben sich die Batterien bereits erholt. Sie haben sich mit Energienachschub aus dem Raum versorgt, also quasi selbstständig aufgeladen und geben dann wieder ununterbrochen Strom ab. Die Leistungsdichte, dieser aus eher amateurartiger Kleinserienproduktion stammenden Exemplare, sei zwar noch gering, doch das ließe sich natürlich ändern, wenn man etwas Forschung und Ingenieur-technisches Können investieren würde, um die Konstruktion und Bauart zu optimieren.

verschiedene Konverter - Kristall-Batterien

Genau darum ging es den Veranstaltern auch – eine offizielle Professur z.B. an der Hamburger Universität anzuregen, damit genau diese noch notwendige Forschung endlich seriös angegangen werden kann. Herr Turtur hat seine persönlichen Möglichkeiten diesbezüglich inzwischen ausgeschöpft. Nun wäre der nächste Schritt notwendig.

Schwerpunkt könnten zunächst die Konverterart sein, für die Herr Turtur das theoretische Wissen bereits besitzt. So steht es als Know How für eine professionelle Umsetzung in die Konstruktion leistungsfähiger Geräte zur Verfügung. Weitere Konverterarten könnten im Zuge dieser Forschungsarbeiten hinzugekauft oder nachgebaut werden. Diese würden dann analysiert, ausgemessen und so deren Funktionsweise ebenfalls besser verstanden und theoretisch untermauert.

Wie sich nach der Pause und einem Ausflug in den Stand der gesellschaftlichen Reflexion und Reaktion auf „Freie Energie“ und entsprechende Anfragen an die deutsche Bundeskanzlerin zeigte, steckt das Thema in Deutschland und wohl Westeuropa insgesamt noch in den Kinderschuhen und wird noch nicht für förderwürdig gehalten.

Organisatoren und fleißige Helfer der Violetten

Das steht allerdings im Widerspruch zu den bereits weltweit zahlreich existierenden Geräten für „Freie Energie“. Es scheint nach Aussagen von Besuchern, die sich dann in einer folgenden Diskussionsrunde über ein wanderndes Mikrofon engagiert zu Wort meldeten, längst eine große Vielzahl von Energiekonvertern unterschiedlichster Bauart zu geben. Es gibt insbesondere östliche Länder, wo es derartige Vorbehalte wohl nicht gibt und diverse Geräte längst im praktischen Einsatz sind.

Die Bundesregierung wäre im Zuge des angestrebten ökologischen Energiewandels und Energiemixes, sehr gut beraten, aus dem unendlichen Dornröschenschlaf heraus zu kommen und sich dieser Energieart zu stellen. Angesichts von anderen, weit exorbitanteren Ausgaben der zuständigen Ministerien, mit eher fragwürdigem Nutzen, wäre die Finanzierung des Forschungsaufwandes bezüglich „Freier Energie“ ohne weiteres zu leisten. Es ist also nur eine Frage des politischen Willens, ob man das angeht und umsetzt.

Wie sich herausstellte, gibt es seitens der Besucher Interesse das Projekt „Freie Energie“ ab jetzt gezielter zu unterstützen. So wurde die Anregung der Violetten, einen speziellen Förderverein ins Leben zu rufen, wohlwollend aufgegriffen.

Autor: Holger Roloff, 28.Oktober 2012

offizielle Auftritte und Informationen im Netz:

Ostfalia / Claus Turtur

Der Physiker Harald Lesch denkt zwar selbst nicht an die Möglichkeit von Raumenergie als Freier Energiequelle, erläutert aber  physikalische Gründe, warum wir sie zwingend brauchen (hier)

„Freie Energie für Jeden“ Seegespräche 2016 mit Claus Tortur u.a. (Video hier)

Raumenergie – Die Lösung existiert und wartet – Vortrag von Claus. W. Turtur (Video hier)

Energie mit ganz einfacher Idee im Wasser speicherbar (hier)

Freie Energie-(Magnet)-Motoren gab es schon in den 1950er Jahren, wie dieser Filmbeitrag aus dem Bundesarchiv zeigt (Video hier)

Damit die Großkonzerne weiter ihre Profite scheffeln können werden technische Entwicklungen unterdrückt und sogar führende Wissenschaftler, wenn sie sich nicht kaufen lassen  wollen,  ermordet – hier ein winziger Einblick in die Hintergründe vom deutschen Wissenschaftler Dr. Klinghardt speziell zum Thema „Freie Energie“-Forschung (Video)

Süd Koreaner sind dabei das Prinzip des Magnetmotors zu optimieren. Hier ein erstes Zwischenergebnis (Video)

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