Wesen und Irrationalität der warenförmigen Gesellschaftsform

Wesen und Charakter einer warenförmigen Gesellschaft sind durch diverse Artikel auf diesen Seiten schon mehrfach analysiert und beschrieben worden. Das Wesen besteht in seiner abstrakten Inwertsetzung. Das bedeutet, das alles durch Tauschverhältnisse geregelt und bestimmt wird. Der Konsequenz dessen, sind sich die westlichen Gesellschaften lange Zeit nicht klar gewesen. Manche Leute sind es bis heute nicht, berufsbedingt, weil sie selbst davon profitieren oder weil sie einfach zu bequem sind, zu faul zum Denken, lesen, diskutieren – oder zu feige aufzustehen, sich sich zu positionieren und zu wehren. Da schwimmt man lieber mit dem Strom.

Das Ziel so einer Gesellschaft, bezüglich ihrer Inwertsetzung, ist nicht ein gutes Leben an sich, wie man vielleicht vermuten würde. Die gesellschaftliche Bestimmung und der Sinn einer Sache in einer Tauschgesellschaft, messen sich nicht an  deren konkreten Nutzen, sondern werden allein bestimmt durch ein gesamtgesellschaftliches Verhältnis, genannt der Wert oder genauer „die kapitalistische Wertform“. So findet als höchste Abstraktionsform (Zahlen) das Wesen der warenförmigen Gesellschaftsform einerseits ihren konkreten Ausdruck in der Geldform (Zahlen auf Münzen, Scheinen, Konten, Aktien, Schuldscheinen usw.), sowie andererseits in der Arbeit, deren Wesen folglich ebenso darin besteht, abstrakt zu sein. Das Zusammenspiel der Elemente Ware/Geld/Arbeit ermöglicht wie gesagt die nahezu beliebige Austauschbarkeit aller Waren und setzt dabei eine sehr spezielle Dynamik in Gang, innerhalb eines sich geschichtlich permanent verändernden Prozesses – dem Kapital. Weil Geld jedoch nur Quantitäten messen kann (durch Preisgrößen), verwundert es auch nicht, dass die alles bestimmenden Zahlen wachsen und wachsen müssen, egal ob das der Sache auf der Ebene der stofflichen Größen nach überhaupt Sinn hat (Gebrauchswert, Nutzen kontra Umwelt) oder nicht. Das Kapital aus sich selbst zu vermehren ist der dem System immanent eingeschriebene Zwang und irrationale Selbstzweck, der letztlich direkt lebensfeindlich, tödlich und sogar explizit mörderisch werden kann (in der Soziologie bezeichnet als „Der Todestrieb bürgerlicher Subjektivität“, Robert Kurz, vgl. hier), von Amokläufen, über Kriege bis hin zur industrialisierten Menschenvernichtungsmaschine  im Dritten Reich. Arbeit besitzt die Tendenz zum Töten. Selbst normale bürgerliche Ökonomen haben das inzwischen erkannt (vgl. Peter Fleming, Wirtschaftswissenschaftler an der Cass Business School of London, s. Bericht bei WELT online vom 08.02.2018 – hier)

Das Leben, so es denn im Kapitalismus wenigstens zeitweise historisch stressfrei gelang, war und ist nur ein Abfallprodukt dieses Prozesses, aber eben nicht der eigentliche Zweck. Selbst die Menschen sind als Arbeitskräfte nur Waren auf dem „Arbeitsmarkt“ und werden für den Prozess der Profitproduktion an- und verkauft. Dabei strebt das Kapital stets tendenziell zur höchsten, durchsetzbaren Ausbeutungsrate, im Idealfall zur Kinderarbeit, da die sich am wenigsten dagegen wehren können. Jeder hat Angst, am Markt von anderen überrundet zu werden. Auch die produktiven Kapitalisten (Unternehmer) sind von dieser Angst getrieben. Es betrifft uns alle. Echte Selbstbestimmung des Menschen wäre gewiss etwas anderes. Stattdessen herrscht die Diktatur des Marktes.

Das so konstruierte Sein ist keineswegs „natürlich“, „schon immer da gewesen“ und „ewig weiter so existent“, auch wenn uns die bürgerlichen Apologeten der Marktwirtschaft das gerne weiß machen möchten (z.B. „Das Ende der Geschichte“, Francis Fukuyama, „Mehr Kapitalismus wagen“, Friedrich März usw.), sondern lediglich eine Phase innerhalb der Entwicklungsgeschichte der Menschheit insgesamt. Der Kapitalismus, also die alles bestimmende Konsum- und Warengesellschaft, erlebte eine Geburtsphase (noch als Sklaverei, s. hier und hier), eine Aufstiegsphase (Industrialisierung, Modernisierung), eine Hoch- und Wohlstandszeit (Keynianistischer Wohlfahrtsstaat nach dem 2.WK, soziale Marktwirtschaft) und sie erlebt gerade ihre Niedergangsphase (Krisenkette seit 1970, Globalisierung seit 1980, Zusammenbruch des Ostens 1989,  Hochtechnologiezeit und Internet seit 1990), die irgendwann mit ihrem Ableben enden wird. Dieser Lebenszyklus/Verlauf ist aber auch das einzige was aus einer übergeordneten Perspektive betrachtet, mit den allgemeinen Gesetzen im Universum übereinstimmt. Der Kapitalismus im Inneren wird adäquat durch das Wertgesetz beschrieben, ist hochgradig widersprüchlich, irrational und stimmt keineswegs mit den allgemeinen Gesetzen im Universum überein. Je mehr wir uns als Menschen dessen bewusst werden, desto klarer sehen wir, was wirklich ist. Die gesamte Modernisierungsgeschichte wäre auch anders denkbar und möglich gewesen.

Durch das genannte gesamtgesellschaftliche Verhältnis, den abstrakten Wert, werden umfassende gesellschaftliche Mechanismen in Gang gesetzt, deren innere Gesetzmäßigkeiten durch die Funktionslogik des Geldes bestimmt werden. Dem soll alles untergeordnet werden.

„Man sollte nie vergessen, Kapitalismus war in erster Linie immer auch ein System der Zumutungen.“ (Robert Kurz).

Durch diese geschichtlich gesehen sehr spezielle Art von Wirtschaft und dessen Wesen nach abstrakte Inwertsetzung ist das Leben in der realen Geschichte bestimmt worden, samt genannter Zumutungen im Alltag. Dessen sind sich die meisten Menschen, die in so einer Gesellschaft leben, jedoch nicht unmittelbar bewusst. Fehlendes und falsches Bewusstsein wird langfristig aber zum Problem, weil die Ursachen unerkannt bleiben. Die ebenfalls auf diesen Seiten zu findenden Artikel zum Thema Ideologien legen Zeugnis davon ab, warum (s. hier). Ergänzen lässt sich, dass der Philosoph Erich Fromm bereits in den 1960er Jahren, als das Aufkommen einer Konsum-Zwangsgesellschaft diskutiert wurde, dem Kapitalismus tiefgehend analysierte und all die mentalen Zusammenhänge aufdeckte, die bis heute Gültigkeit besitzen (vgl. Vortrag hier). Seit dem ist es insgesamt leider immer schlimmer geworden.

Solange noch geschichtlich wenigstens auch reale Verbesserungen im Alltag spürbar waren (bis rein in die 1970er Jahre), war das zumindest nach dem 2. Weltkrieg in Zentraleuropa nicht so stark ins Gewicht gefallen (davor schon! zwei Weltkriege berichten davon). Der Wettstreit zwischen Ost und West trug dazu bei, soziale Zugeständnisse zu machen. Und man redete sich die Verhältnisse einfach schön. Doch scheitert jemand im Alltag (was im Turbokapitalismus der Globalisierung ab 1980 zunahm) und fühlt sich nicht anpassungs- oder leistungsfähig genug, meint der Einzelne vielleicht zu schwach zu sein und gibt sich selbst die Schuld, anstatt das gesellschaftliche SEIN, d.h. konkret das sozial-ökonomische Formprinzip dahinter kritisch zu hinterfragen. Dann ist man hoffnungslos gefangen in der Matrix aus Arbeit, Leistung, Geld und Konsum. Jeder hält das ja für normal. Damit ebenso, dass mitten im materiellen Überfluss allein 100.000 Menschen täglich an Hunger sterben…viele weitere durch übermäßigen Konsum, durch die Produktion der Waren, also Arbeit…alles normal hier. Das alles im Bewusstsein ausblenden zu können, geht nur durch Ideologien.

Ideologien sind in so einer Gesellschaft deshalb der Normalzustand, das „notwenig falsche Bewusstsein“ (Karl Marx), um in einer Warengesellschaft leben zu können. Die damit verbundenen Ketten des Alltags und der Herrschaftsverhältnisse legen sich die Bürger als warenförmig Handlungssubjekte quasi selber an, wenn sie alles unreflektiert annehmen. Sie verinnerlichen das wie Automatismen. Doch wie ist das möglich? Lassen wir uns etwa manipulieren?

Das beginnt schon mit einem Bildungssystem, welches darauf abzielt, arbeits- und konsumwillige Besitzstandsbürger heranzuziehen, die willig akzeptieren, was Geld und Markt ihnen vorsetzen und diktieren. Das geht einher mit massiver Werbung, die Ausrichtung der Presse auf das Konsum- und Arbeitsverhalten als Grundzustand der Normalität, Konzepte wie „geplante Obsoleszenz“, eingeredete Krankheiten durch veränderte Grenzwerte für bestimmte Kennzahlen, um anschließend mehr Medikamente verkaufen zu können, einer riesigen Armee an Lobbyisten sowie die Hoheit über die Sprache derer, die sich als Repräsentanten der Gesellschaft in den Medien wie z.B. in TV-Talkrunden etc. präsentieren und „streiten“ dürfen.

Das alles wird überlagert von Staat, Exekutive und Justiz samt eines Gesetzeswerkes, welches die Zügel wahlweise locker läßt oder da fest anzieht, wo nötig – die Herrschaftsverhältnisse. Heute ist auch klar zu erkennen, dass Sozialismus in diesem Sinn auch nur eine Art dessen, also ein historischer Ableger des Kapitalismus war. Er war seinem (abstrakt-warenförmigen) Wesen nach identisch. Anders war lediglich das politische Selbstverständnis, das Ziel (immerhin!) und die Art und Weise, wie man sich das Realisieren der warenförmigen Modernisierung vorstellte. Doch das scheiterte an der Dynamik des Weltmarktes sowie an einem Mangel an den zugestadenen bürgerlichen Grundrechten (quasi handwerklich-politische Fehler der Modernisierung im Osten; gleiches gilt heute für Polen, Ungarn und dien Türkei, wo ähnliche Tendenzen zu beobachten sind).

Die Irrationalität(en) in der Arbeits- und Konsumwelt sind so umfangreich und vielschichtig, dass es unmöglich ist, sie an dieser Stelle alle auszubreiten. Im Zuge eines Aufwachens, eines sich selbst bewusst Werdens, um eine andere Haltung einnehmen zu können, sollte man sich jedoch damit mal befasst haben. Das ermöglicht es, nicht nur unmittelbar bessere Entscheidungen für das eigenes Leben zu treffen (Mitzudenken, auch mal „Nein“ sagen zu können, ein anderes Konsum- und Arbeitsverhalten zu zeigen, Empathie zu entwickeln, bewusstere Gestaltung der eigenen Ernährung und Gesundheit, gesellschaftliches Engagement, Solidarität usw.), sondern für eine andere Welt einzutreten getreu dem Motto „Die Welt ist keine Ware“. Es gäbe durchaus andere Möglichkeiten eine Gesellschaft zu gestalten und andere Prinzipien, Wege und Möglichkeiten wirtschaftlich sinnstiftend zu agieren…wenn man das will. Auch dazu findet man hier etliche Artikel auf den Seiten mit entsprechenden Quelle, Buch- und Lesetipp.

Holger Roloff, den 07. Februar 2018

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Es folgt eine Sammlung an Links und Dokumentationen, die das oben genannte an konkreten Beispielen anschaulich machen und vertiefen kann:

Was der Konsum mit uns macht – kleiner Animationsfilm mit einem ersten Überblick zu Kritikpunkten (hier)

Kranke Konsumgesellschaft – über den lebensfeindlichen Irrsinn, die Fremdbestimmung und die Zumutungen in der Arbeits-Konsum-Zwangsgesellschaft als alltäglich verinnerlichter Normalzustand (hier)

Shoppen bis zum Umfallen – über das Entstehen des Massenkonsums und Prestigekäufe, um andere zu beeindrucken – die Geschichte der Waren als Statussymbole (hier)

Die gelenkte Konsumgesellschaft – über die Manipulationen und den Irrsinn der Konsumslogik (hier)

Unser absurdes Bildungssystem – wie der Normalbürger erzogen und erzeugt wird (hier)

Das bürgerliche Glücks-Versprechen des Geldes und der globalen kapitalistischen Produktionsweise wird heutzutage auch wieder philosophisch-kritisch diskutiert – hier bei Scobel/3sat (hier)

Manipulierte Gesellschaft – wie der ideologische Normalzustand erzeugt wird (hier)

Konsum – Eine schmerzliche Wahrheit – wie die Warenproduktion tatsächlich aussieht (hier)

Doku über den Konsumterror von Arte (hier)

EGOnomics – Die irrationale Welt der Manager und Chefs (hier)

Koste es was es wolle – Konsumwahn (hier)

Gesellschafts- und Konsumkritik in legendärem Film von John Carpenter – die entlarvende Brille der Wahrheit hinter den Dingen als Symbol des Erwachens und der Bewusstwerdung (hier)

Kaufen für die Müllhalde – die Geschichte der bewusst geplanten Obsoleszenz, um die Widersprüche der Warenform zu handhaben (hier)

Konsum auf Pump – wie das eigentlich oft im Hintergrund funktioniert analysiert Politkabarettist Volker Pispers in „Wer hat hier die Arschkarte“ (hier)

Bereits vorkapitalistsiche Verhaltensweise hatten dramatisch-verheerende Auswirkungen auf der Erde, wie dieses Sendethema indirekt zeigt: – Frag den Lesch – Wie würde die Erde ohne Menschen aussehen?

Kapitalismus ist wie eine Religion – Kabarettist Volker Pispers arbeitet sich wie immer an den systemimmanenten Widersprüchen ab – mal mehr oder weniger gelungen, aber stets unterhaltsam und mit vielen unausgesprochenen Wahrheiten (hier)

So wie man anfängt die richtigen Fragen zu stellen, kommt die ganze Irrationalität des kapitalistischen Systems zum Vorschein – Pelzig fragt! Pispers antwortet! (hier)

Dafür bietet diese Art Gesellschaft viel Stoff für Depressionen, auf die man nur noch satirisch-nihilistisch und satirisch mit beißendem Spott reagieren kann wie hier Nico Semsrott (Video)

Ein unhaltbarer Zustand – Kritik von Heiner Geissler, der eine neue Wirtschaftsordnung fordert (hier), meint damit aber z.B. nur eine andere „Verteilung des Geldes“. So beklagt er eine ausufernde „Gier nach Geld“, als wenn es im Kapitalismus jemals um etwas andere gegangen wäre, als um Macht und monetären Reichtum. Dass wir längt geschichtlich in einer Phase jenseits der „sozialen Marktwirtschaft“ sind und vor allem warum, entzieht sich seinem Bewusstsein. Anstatt die grundsätzliche Strukturen zu hinterfragen, laufen seine Argumente so nur auf eine bessere Moral innerhalb des Systems hinaus. Seine Matrix des Ganzen hingegen kann damit intakt bleiben (hier).

Nein zum Kapitalismus – diese Gesprächsrunde mit Jean Ziegler und Heiner Geissler zeigt, dass in den Argumenten ebenfalls die zeitliche Dimension der Entwicklung des Kapitalismus völlig ausgeblendet bleibt. Vor allem Herr Geissler versucht immer wieder in die Runde zu werfen, man solle nicht gegen Kapital und Marktkonkurrenz sein („das wäre ja verrückt“), sondern müsse lediglich nur wieder alles in „die Ordnung bringen“…schließlich versucht er, anstatt auf die Möglichkeit echter, kategorialer Änderungen hinzuweisen, sich auf einen weichen Faktor wie Ethik zu berufen. In beiden Ansätzen zeigt sich, wie er trotz seiner Kritik selbst in einer Ideologie (eben der oben genannten Normalität) gefangen bleibt. Er verkennt völlig Wesen und Charakter der kapitalistischen Gesellschaft (hier), was deutlich macht, wie schwierig es dem bürgerlichen Warensubjekt fällt, sich da quasi herauszudenken.

Manche Aktivisten schaffen es bereits zeitweise durch einen Ausstieg den Konsum drastisch zugunsten gewonnener Lebenszeit zu reduzieren (Video hier)

Selbst ein Flußabschnitt steht erstmals in Deutschland zum Verkauf – wird also zur Ware, auf die spekuliert werden könnte (hier)

Der Mensch als Ware „Arbeitskraft“ – das war historisch schon immer ein ausgemachter Irrsinn der kapitalistischen Modernisierung – wird heute aber ins Unermessliche gesteigert – hier dargestellt im Politkabarett (hier)

Alles wird zur Ware – sogar getrocknete Hundewelpen (hier)

Systematischer Irrsinn im Kapitalismus führt zwangsläufig zur Entwertung der Waren und aller anderen Kapitalformen – auch der Arbeit – das führt mittelfristig zum BGE, weil es sonst keine Käufer mehr gibt – langfristig wird alles kostenlos – der Philosoph Andre Gorz im TV-Magazin KULTURZEIT (hier)

Konsumkonditionierung und Terrorismus hängen auf irrationale Weise zusammen im französischen Film  „Nocturama“ (2017) (hier) Hier wird das bürgerliche Subjekt mit seiner inneren Leere konfrontierte was auf den Normalkonsumenten äußerst verstörend wirken muss… Der Film wurde deshalb bei einem Filmfestival schon hoch „offiziell ausgeladen“.

Alike short film – zeigt exemplarisch, was in unserer Art warenförmiger Gesellschaft (mit entfremdeter Arbeit) falsch läuft (Video hier)

Kinderschützer des Tages: Edeka – Bericht über die Widersprüche der internen Firmenpolitik des Handelskonzerns EDEKA in JUNGE WELT (hier) und (als PDF)

Bitte Hassen Sie Jetzt – Adventsgruß 2017 – von Sibylle Berg im SPIEGEL online (hier)

Warum die Zirkulation von Geld keinen Mehrwerts erzeugt zeigt sich durch eine kleine Anekdote, ein literarisches Beispiel, für die Fragwürdigkeit und Irrationalität der Geldlogik (Video)

Kapitalistische Ausbeutung in Deutschland spiegelt sich gelegentlich auch in der Rede eines Gewerkschafters – wie hier im Februar 2018 – am Bsp. Volkswagen: (hier)

Der Selbstoptimierungswahn des Neoliberalismus – gefunden bei JUNGE WELT online (hier)

Arbeit nach Feierabend macht krank – Artikel gefunden bei Ping Spielraum (hier)

Die Irrationalität des kapitalistischen Wertesystems zeigt sich auch im Steuersystem wie z.B. das ARD TV-Magazin brisant berichtet (Video)

In Zeiten wie diesen hat politisches Kabarett Hochkonjunktur, weil es reichlich Stoff gibt, sich an der Irrationalität, Subjektivität und den Widersprüchen des Systems sowie der bürgerlichen Politik und nazistischen Protagonisten abzuarbeiten. Ein Meister seines Fachs ist diesbezüglich Max Uthoff. Er zeigt, wie man das unterhaltsam machen kann (Video)

Damit die Großkonzerne weiter ihre Profite scheffeln können werden technische Entwicklungen unterdrückt und sogar führende Wissenschaftler, wenn sie sich nicht kaufen lassen  wollen,  ermordet – hier ein winziger Einblick in die Hintergründe vom deutschen Wissenschaftler Dr. Klinghardt speziell zum Thema „Freie Energie“-Forschung (Video)

Die Widersprüche und Irrationalität der Binnenwirtschaft setzt sich auch im Außenverhältnis zu anderen Staaten fort – hier am Bsp. der deutschen Griechenlandpolitik und Außen- und Militärpolitik sowie dem Umgang mit Kapital – Bundestagsrede von Gregor Gysi (DIE LINKE): (Video)

Star Trek / Raumschiff Enterprise Parodie bei Die Anstalt vom 27. Februar 2018 – zeigt Irrationalität der bürgerlichen Gesellschaft in Bezug auf das Klimaproblem (Video lang) und (hier Start als Episoden)

Als Folge der kapitalistischen Krisen wiederholen sich Populismus, Protektionismus,  Strafzölle und Handelskriege brechen aus – Bericht beim SPIEGEL (hier)

Groß, größer, am größten – diese Supermarktneuheit 2018 wirkt wie Realsatire – Sch… in Dosen reicht nicht mehr aus – jetzt gibt es Nutella in Eimern – Bericht die Hamburger MOPO (hier)

Kapitalismus ist nicht das natürliche, gesellschaftliche Formprinzip, sondern musste historisch mit staatlicher Gewalt durchgesetzt werden, was sich auch heute noch vielerorts zeigt, z.B. hier in Lhasa, wie der SPIEGEL online berichtet (hier)

Es droht im Zuge der historischen Entwicklung des Kapitalismus ein Ende der Globalisierung und somit der Übergang vom Neoliberalismus zum Neonationalismus – [ Analyse bei TELEPOLIS vom Autor  (hier) ] – einhergehend mit einem Angriff seitens China auf die Dominanzrolle  des Dollar (hier)

Selbst die wirtschaftlichen und finanziellen Experten verstehen ihr eigenes Wirtschaftssystem nicht und liegen – wie dieses Bsp. aus dem Finanzministerium zeigt – mit ihren Einschätzungen häufig völlig daneben, wie BILD berichtet  (hier)

Was der Kapitalismus mit den Daten der Bürger vor hat? Hier einige Hintergrundinfos von Dirk Müller (Video)

Österliche Nächstenliebe – Fröhliches Foltern! Eine kritische Betrachtung der westlich-christlichen Wertegemeinschaft vom Autor Christian Stöcker – gefunden beim SPIEGEL (hier)

Um das Medium Geld steht inzwischen auch nicht mehr so gut, wie man an der wachsenden Bedeutung von Kryptowährungen erkennen kann (hier). Geld unterliegt der gleichen Krisenhaftigkeit wie der Kapitalismus insgesamt.

Auf dem Weg zur Arbeit wird die Charaktermaske schnell noch aufpoliert (hier)

Warum man stets nur Sündenböcke sucht, anstatt die Ursachen in den Strukturen des kapitalistischen  Systems selbst zu suchen – ein analytischer Wortbeitrag bei KenFM deckt die dahinter liegende ideologische Denkform auf (Audio hier)

Die Domestizierung fürs Kapital kennt inzwischen längst eigene TV-Shows (hier)

Mord für Profit ist leider allgegenwärtig – hier am Bsp. von Wilderei (hier)

Selbst der gesetzliche Mindestlohn reicht vielerorts nichtmal zum Überleben (hier)

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